Altstadtfreunde Lauf an der Pegnitz

Das Alte erhalten - das Neue integrieren


Samstag, 14. Juli 2018

Dampferfahrt auf dem Großen Brombachsee und Besuch der Burg Abenberg

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Bevorzugt steuert man Orte in der näheren Umgebung an und so kamen die kollegialen Grüße und die Einladung des dortigen Fördervereins gerade recht, die Burg Abenberg mit ihrem integrierten Klöppelmuseum zu besuchen.

Am Nachmittag Abenberg - vormittags eine Trimaran-Fahrt auf dem Brombachsee - so war der Plan.

Gleich in der Früh wurden die Hersbrucker Kollegen eingesammelt, um gleich darauf die Laufer „Reisefreudigen“ zu begrüßen.

So gegen 11 Uhr traf die gutgelaunte Reisegesellschaft am Hafen in Ramsberg ein, wo bereits, als Bleibe für die nächsten eineinhalb Stunden, die „MS Brombachsee“ gesichtet wurde. Es war wirklich ein Genuss, lautlos auf drei Kufen dahin zu gleiten; Segelboote wichen aus und Wasservögel schimpften. Und als logistische Meisterleistung war das reibungslose Servieren des Mittagessens zu sehen, galt es doch, nicht nur die „Altstadtfreunde“ satt zu kriegen!

Weitere Fotos vom Brombachsee zum anklicken

Pixabay Burg Abbenberg.jpg

Nach diesem ersten „Höhepunkt“ wurde gemütlich Abenberg samt seiner Burg angesteuert. Den Burgberg galt es zu Fuß zu erklimmen, für den Bus war die Straße zu schmal.

Inzwischen „transpirierte“ man gegen gefühlte 30° an, was jedoch niemanden daran hinderte, den Ausführungen der kompetenten und freundlichen Burgführerinnen interessiert zu folgen.

Nach eigenem Ermessen konnten das „Haus fränkische Geschichte“ und das „Klöppelmuseum“ besucht werden - beides sehr empfehlenswert!

Unter dem Motto „Eine Zeitreise durch Franken“ taucht man in das Mittelalter ein, als in Franken die Burgen die Herrschaftszentren waren. Schautafeln und Videos erzählen anschaulich von dem damaligen Leben auf einer Burg. Kettenhemd, Ritterhelm und Einhandschwert dürfen ausprobiert werden!

Und dann das Klöppelmuseum:  Eine halbverfallene alte Scheune wurde sehr gekonnt ausgebaut, um dieser einzigartigen Präsentation als Rahmen zu dienen. Es werden unvorstellbare Schätze der Klöppelkunst präsentiert. Neben einer Vielzahl von außergewöhnlichen Exponaten, prächtigen Metallspitzen in Gold und Silber, Klöppelarbeiten vom feinsten Taschentuch bis hin zu handgeklöppelten Kleidungsstücken in den unterschiedlichsten Materialien, sind zu bestaunen!

Natürlich werden auch die Abenberger Klöpplerinnen nicht vergessen: in Form von alten Fotos und Berichten können ihre harten und mühevollen Arbeitsbedingungen nachvollzogen werden.

Schön „rund“ sollte dieser Tag auf der Terrasse des Burg-Hotels ausklingen, doch kam ein höflich-bestimmtes: Nein! Man war mit dem Ausrichten von drei Hochzeitsfeiern beschäftigt! Dann eben zurück zum Marktplatz, um zumindest dort was Passendes zu finden. Allerdings auch hier - beinahe - Fehlanzeige.

Und so merke:  Wer in Abenberg an einem Samstag-Nachmittag Wünsche an die Gastronomie hegt, sollte Selbstversorger sein oder eine Feier im Burg-Hotel buchen!!

Weitere Eindrücke vom Burgbesuch

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