Altstadtfreunde Lauf an der Pegnitz

Das Alte erhalten - das Neue integrieren

Führung durch das Glockengießer-Spital am Tag des offenen Denkmals

Lauf, 8. September 2019

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Das Glockengießer-Spital im Herzen der Stadt Lauf ist ein echtes Juwel, so dachten die Altstadtfreunde Lauf. In Zusammenarbeit mit Archivarin Dr. Ina Schönwald und mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Mitarbeiterinnen bereiteten die Altstadtfreunde Lauf für den Tag des offenen Denkmals Führungen im Spital vor.

Die Bewohner des Spitals zogen bekanntlich 2013 um in das neu gebaute Keßler-Stift in der Beethovenstraße. Einige Räume werden seitdem durch das Archiv genutzt und ein paar Mal fanden Ausstellungen statt.

Die Altstadtfreunde übernahmen die Pflege des Stiftergrabes in der Kirchenruine, das mit Efeu vollkommen zugewachsen war und bereiteten Kirchenruine und das Pfründnerhaus soweit nötig für die Führungen vor. Mittels eines Rundgangführers wurden die SpitalführerIinnen für die Führungen vorbereitet.

Als Ergänzung gab es einen Bücherflohmarkt mit überwiegend historischen Büchern.

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Auch der Wettergott spielte mit und so konnten ca. 300 Besucher in die Spitalruine, durch das Pfründnerhaus und die Kapelle geführt werden. Besonders beeindruckt waren die Gäste von dem Kapellenraum mit wertvollen Ausstellungsobjekten, die einen unmittelbaren Bezug zum Stifter und seiner Zeit herstellen.

Unter den Besuchern waren natürlich viele Laufer Bürger, die irgendwann schon mal Kontakt mit dem Spital hatten. Das Interesse war groß und die FührerInnen mussten viele Fragen zur Vergangenheit aber auch hinsichtlich der Zukunft dieses Gebäudekomplexes und der Nutzung beantworten.

Die Altstadtfreunde Lauf übernahmen diese Führungen am Tag des offenen Denkmals, um diesen so wertvollen historischen Ort in das Gedächtnis der Bürger zurück zu holen. Seit über 600 Jahren prägt das Spital nicht nur das Bild der Stadt Lauf, sondern leistete auch einen Beitrag zu deren sozialen und kulturellen Leben. Das Spital ist ein Ort der Erinnerung an die soziokulturelle Vergangenheit der Stadt Lauf und sollte auch in Zukunft als ein solcher bestehen bleiben.

Am Ende des Tages hatten die FührerInnen eine bemerkenswerte Leistung erbracht, sie haben viele Eindrücke gesammelt, sie haben sich von Besuchern über das Spital einiges erzählen lassen und waren der Meinung, dass sich ihr Einsatz mehr als gelohnt hat.

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