Altstadtfreunde Lauf an der Pegnitz

Das Alte erhalten - das Neue integrieren

Lauf, im Januar 2018

Rundbrief Nr. 81

Liebe Altstadtfreunde,

das neue Jahr ist noch jung - so wünschen wir Ihnen:

Allem voran stabile Gesundheit, ein schlechtes Gedächtnis für negative Erfahrungen, die Besinnung auf den Augenblick und ein Vorwärtsschauen mit rosaroter Brille!

Hier gleich drei wichtige Termine:

  • Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen
    am Dienstag, 03. April 2018, um 19.00 Uhr im Hotel „Zur Post“, Lauf.
    Link zur Einladung.
  • Sommer-Ausflug zu einer Dampferfahrt auf dem Großen Brombachsee und
    zur Burg Abenberg (bei Roth) am Samstag, 14. Juli 2018.
    Link zur Einladung.
  • Feier zum 40jährigen Vereins-Jubiläum am Samstag, 12. Mai 2018 ab 10.30 Uhr
    im Kaisersaal der Laufer Burg.
    Link zur Einladung.

Unsere neuesten Projekte:

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Am Schloß 3“ - idyllisch zwischen Kaiserburg und Spital gelegen - unser neues Domizil - genannt „Einspänner- oder Forsthaus“

Wie kam‘s zu diesem Namen? - das Stadtarchiv hat’s gewusst:

Im Haus Am Schloss 3 wohnte einst ein Bediensteter des Pflegamts Lauf, der als Amtsknecht und Polizeidiener fungierte, daneben aber auch als Helfer des Försters und Jägers gebraucht wurde. Für seine Aufgaben hatte er ein Pferd im Anspann, weshalb er auch „Einspänn(ig)er“ genannt wurde.

Am 13.11.1831 wurde dieses staatliche Gendarmen-Haus an den Schuhmachermeister Konrad Beck verkauft.

Doch zunächst der Reihe nach:

Schon seit Jahren waren wir auf der Suche nach zumindest einem beheizbaren Raum in Marktplatz-Nähe. Zwar standen uns für Sitzungen Räume im Bürgertreff zur Verfügung, was jeweils reibungslos vonstattenging, doch alle Bücher und Flyer, die ständig mehr wurden, hatten wir in der Museums-Schleifmühle Reichel eingelagert.

Nun hat uns im vergangenen Sommer ein gutes Geschick zu den jetzigen Eigentümern dieses geschichtsträchtigen „Försterhauses“ geführt und man kam überein, einen Nutzungsvertrag abzuschließen. Allerdings begrenzt auf 3 Jahre, dann wird die Familie wohl selber dort einziehen.

Drei Jahre - lohnt das? Hierzu ein Auszug aus unserer Vereinssatzung:
     „§ 2. Vereinszweck
              Der Verein bezweckt die Förderung der Kultur und Denkmalpflege im Gebiet der Stadt Lauf.
              Er bemüht sich
              1) um die bauliche Erhaltung, Restaurierung, Verschönerung und Gestaltung des geschichtlichen
              Stadtkerns sowie sonstiger Baudenkmäler“.

So wird die Nutzung des historischen Anwesens als Vereinsheim in den Hintergrund rücken. Hauptanliegen wird es sein, dieses Kleinod sowohl innen als auch außen so zu ertüchtigen, dass der ursprüngliche Charakter zwar erhalten bleibt, doch es bewohnt und gepflegt wirkt und dieser sensiblen Ecke zwischen Burg und Spital gerecht wird.

Vor allem möchten wir die Öffentlichkeit durch regelmäßige Führungen mit einbeziehen, denn nur von hier aus kann ein Teilstück eines sehr gut erhaltenen Wehrgangs besichtigt werden.

Mit großem Elan sind nun unsere Ehrenamtlichen am Tünchen, Schleifen, Putzen und Werkeln. Doch wie gesagt, werden wir lediglich „Kosmetik“ betreiben und im Prinzip nichts verändern.

So bleibt das Türschild der letzten Besitzer: „Rechtsanwalt Dr. Horst Mühlich“ an seinem Platz und der silbergraue Persianermantel seiner Partnerin, „Lissi“ Fuchs hängt an der Garderobe.

Klar bleibt auch das Loch im Gartentor erhalten, das hat sich der Biber geschaffen und der war vor uns da!
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Offener Bücherschrank Lauf links d. Pegnitz

Die „Hülle“, eine ausgediente Telefonzelle, ist bereits auf der Grünfläche Nähe Bertleinschule fest installiert. Regale wurden in Eigenbau eingerichtet und wenn es wettermäßig passt, wird der Laufer Künstlerkreis das zweckgebundene Stück in ein farbenfrohes Kunstwerk verwandeln.
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Turmblasen vom Turm der Johanniskirche

Nicht nur wir freuen uns - der Turm der Johanniskirche kann wieder bestiegen werden! Und so können auch die schon zur Tradition gewordenen musikalischen Darbietungen aus luftiger Höhe wieder stattfinden. Von den entsprechenden Bläsergruppen aus Lauf und Schönberg haben wir bereits die Zusage bekommen, jeden 1. Samstag im Monat von 10.30 bis 11.00 Uhr auf die Laufer „runterzublasen“ und zwar erstmals am Samstag 5. Mai und Schluss wird am 6. Oktober sein.

Ansonsten haben wir wieder allerhand in Planung, wie z. B. auf unsere schönen Laufer Ecken, Plätze und Innenhöfe aufmerksam gemacht werden könnte.

Doch erfahren Sie jeweils Näheres rechtzeitig aus unseren Veröffentlichungen - Sie wissen ja:

Pegnitz-Zeitung / „Mit“ / WiP /  Aushang am Marktplatz bei „Schwarzer Bär“ und natürlich hier aus dem Internet!

Vorführungen / Besichtigung Museums-Schleifmühle Reichel / Turm Johanniskirche / Felsenkeller und Försterhaus mit historischer Stadtmauer - hier geht´s zu unseren Jahresterminen auf einen Blick.

Und hier sind unsere diesjährigen Stammtischtermine in Laufer Lokalen zu finden.

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Unsere Adventsfahrt nach Dinkelsbühl

Der „Böhmische“ pfiff zwar um die Ohren, doch Freitag Regen - Sonntag Schnee - lagen wir mittendrin wie die „Worscht im Weggla“ und hatten Sonnenschein!
Am frühen Nachmittag „liefen“ wir ein und gerademal dem Bus entstiegen, war man schon grüppchenweise in der Dinkelsbühler Altstadt verschwunden. Die einen steuerten das Münster St. Georg mit seiner 60 Quadratmeter großen Krippe an - die andern den kleinen, aber wirklich sehenswerten Weihnachtsmarkt im Spitalhof samt seinem Handwerkermarkt im Inneren des Spitals. Ob kunstbeflissen oder eher kulinarisch interessiert - für jeden gab‘s das Seine.

Zur Dunkelheit hin wurde es erst richtig romantisch. Christbäume glänzten, Fassaden waren weihnachtlich geschmückt und Innenhöfe golden beleuchtet.

Wie bei allem Schönen, so ging auch hier die Zeit viel zu schnell vorbei. Zum runden Schluss erwartete uns Ehepaar Fischer am Bus mit Glühwein und Lebkuchen - Hmmmm! Dann, im kuschelig-warmen Gefährt trug Heike Fischer Weihnachtsgeschichten vor, während uns Ehemann Reinhard (er fährt „wie Butter“) zügig und sicher nach Hause brachte.
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Ein „Wadlbeißer“ und das große Wasserrad an der Museums-Schleifmühle Reichel.

Vergangenen Herbst: „Na den Banausen werd‘ ich‘s zeigen“!  So der Grundton einer Mail, welche uns die Funktionsweise und Pflege eines Wasserrads nahebringen sollte.

Die Botschaft im Schnelldurchlauf: „Die Holzteile sind stets gleichmäßig zumindest feucht zu halten … auch für die Belastung der Lager sei eine gleichmäßige Drehung notwendig …“.
Kurzum: ein Wasserrad müsse  l a u f e n. Und unseres? Es  s t e h t!

Prompt und mit feinem Humor tippte Baldur Strobel zurück: Der „Kläger“ möge sich doch an die Natur wenden, schickt sie grad jetzt jede Menge Blätter und Äste zum, dem Wasserrad vorgelagerten Rechen, der demzufolge verstopft. Und wo kein Wasser durchkommt…

So müsste derzeit der Rechen fast täglich gereinigt werden. Doch wenn „er“ unsere ehrenamtlichen Aktivitäten unterstützen möchte, würden wir ihm gerne einen Schlüssel für die Schleif überlassen!

Eine Antwort? Null. Nix! Hat er seine Zähne doch glatt ins Leere gesetzt, der Wadlbeißer - der Diplomierte!!

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie dem Verein wohlgesonnen!

Ihre

Betty Riffelmacher
Schriftführerin

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