Altstadtfreunde Lauf an der Pegnitz

Das Alte erhalten - das Neue integrieren

Lauf, im September 2018

Rundbrief Nr. 82

Liebe Altstadtfreunde,

vierzig Jahre Altstadtfreunde mit jährlich zwei Rundbriefen, so müsste das jetzt der Achtzigste sein. Doch im Gründungsjahr sammelte man erst einmal und brachte am 15. März 1979, beginnend mit „Verehrte Altstadtfreunde“ die Berichterstattung ins Rollen. Im Laufe der Jahre kamen dann noch ein paar Fleißarbeiten dazu und so habe ich mit dieser „82“ mal wieder die Ehre, Ihnen Neues und Gewesenes aus dem Vereinsgeschehen zu berichten.

Zu allererst eine wichtige Information in der Originalfassung, wie sie im vergangenen Mai Vorsitzender Baldur Strobel an unsere Mitglieder mit Internet-Anschluss verschickt hatte:

Liebe Mitglieder,

die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist nun in Kraft. Sie ist wichtig zum Schutz Ihrer persönlichen Daten, auch wenn dadurch selbst auf kleine Vereine viel Arbeit zukommt.

Wir verarbeiten die Daten, die Sie uns bei der Anmeldung anvertraut haben, elektronisch

a) durch den Vorsitzenden, denn er muss wissen, wer dem Verein angehört
b) durch den Kassier - nur er allein hat Zugriff auf Ihre Kontodaten, um die
     Beiträge einzuziehen
c) durch die Schriftführerin, die sich um Jubiläen, runde Geburtstage und
     Mitteilungen an die Mitglieder (Rundbriefe) kümmert
d) durch unseren Beauftragten für die Internetseiten, wenn z.B. auf Bildern von
     Veranstaltungen oder Ausflügen auch die Teilnehmer zu sehen sind.

Auch für uns Altstadtfreunde ist der Schutz personenbezogener Informationen ein hohes Gut. Die Daten werden ausschließlich vereinsintern verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben. Mit Ihrer Beitrittserklärung und der Genehmigung, die Beiträge von der Bank einziehen zu lassen, haben Sie bereits eingewilligt, dass die oben genannten Personen weiterhin elektronisch Ihre Daten (Name, Adresse, Geburtsdatum und Eintrittsdatum) und der Kassier auch Ihre Kontoverbindung weiterverarbeiten dürfen. Dazu gehört auch der Versand unserer Rundbriefe per E-Mail an Sie.

Sie können diese Einwilligung jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufen, indem Sie eine Mail an info@altstadtfreunde-lauf.de oder einen Brief an
Altstadtfreunde Lauf e.V., Postfach 100344, 91207 Lauf senden.

Die Datenschutzerklärung der Altstadtfreunde Lauf e.V. finden Sie auch auf unserer Internetseite www.altstadtfreunde-lauf.de unten auf jeder Seite unter Datenschutz.

Mit herzlichen Grüßen

Baldur Strobel

Vorsitzender und Verantwortlicher für den Datenschutz.


Weihnachtsausflug:

Samstag, 8. Dezember 2018 fahren wir zu den Weihnachtsmärkten in Würzburg und Sommerhausen.

Die Einladung dazu finden Sie hier.

Unsere neuesten bzw. geplanten PROJEKTE:

  • Grundlegende Reparaturarbeiten an der Technik des Brunnens vor dem Postamt Lauf.
  • Wir sind Mitglieder im neu gegründeten Historischen Verein Lauf a. d. Pegnitz - Freunde des Stadtarchivs und im Kulturverein Nürnberger Land.
  • Zur besseren Orientierung in den Felsenkellern hat Vorstandsmitglied Frank Zwanziger die Häuser am Marktplatz fotografiert, die Bilder laminiert und in den Kellern so aufgehängt, dass nachvollzogen werden kann, welches Haus über dem jeweiligen Keller zu finden ist.
  •  „Von alter Sitt‘ und Brauch“. Ein von den Altstadtfreunden im Jahr 1983 herausgegebenes Adventsheft werden wir neu auflegen. Verfasserin sind die stellv. Vorsitzende Monika Pöhlmann und Gisela Hardt-Nitschke.
  • Kultur-Exkursionen:
    - Führung durch die Klosteranlage in Engelthal
    - Besichtigung des Militärfriedhofs in Nürnberg (Nähe Plärrer), der Ende des 18. Jahrhunderts angelegt wurde
    - Fahrt zum Johannisfriedhof Nürnberg.
  • Der Brunnen vor dem Laufer Postamt ist den Laufer Originalen gewidmet. Dort sind bildhaft der „Gänskrong“, die „Heindls Bärbl“, „es Xaverler“, der „Bimbus“ und der wohl bekannteste „des Bimbala“ (vo Laff) verewigt. Um nun dieses Kunstwerk etwas hervorzuheben und vor allem dem Vergessen dieser ehemaligen Laufer entgegenzuwirken, wird Monika Pöhlmann im Namen der Altstadtfreunde künftig für die Allgemeinheit Mundart-Vorträge anbieten.
  • Und natürlich werden wir unsere Mitglieder und Gäste wieder zu einem Sommer- und Adventsausflug einladen.
  • Wir wollen verstärkt Mitglieder werben, was über die Medien und extra für diesen Zweck gestaltete Flyer geschehen könnte.

RÜCKSCHAU

Sehr angenehme und staunende Gäste waren wieder die Gewinner des PZ-Weihnachtsrätsels, die wir Anfang des Jahres durch unsere Felsenkeller führen durften.
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Wie immer, war der Ostermontag für unsere Jüngsten reserviert, als es galt, die vom Osterhasen in der Laufer Altstadt versteckten Gutscheine aufzuspüren, um sie bei unseren Ehrenamtlichen gegen Süßigkeiten einzutauschen.
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Die Vorstandswahl anlässlich unserer Jahreshauptversammlung im April ging zügig vonstatten; nun ist man mit den „Neuen“: Monika Pöhlmann als stellv. Vorsitzende / Jürgen Meltretter Kassier / Frank Zwanziger als Beisitzer bestens besetzt.
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Ein voller Erfolg war die Feier zu unserem 40-jährigen Vereinsjubiläum. Angefangen vom Sonnenschein über den stilvollen Rahmen im Kaisersaal der Burg bis hin zu den Ansprachen und natürlich der Laudatio von Frau Dr. Ina Schönwald war einfach alles vom Feinsten!

Wer wollte, konnte den offiziellen Teil noch ganz locker fortsetzen. Wir hatten zu einem kleinen Imbiss, gleich um die Ecke, in unser neues Domizil, dem Försterhaus eingeladen. 
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Der Johanniskirchen-Turm war renoviert und so freuten wir uns, dass nun seit Mai wieder Turmführungen stattfinden können. Als Vorspann dazu haben auch die Laufer Musikvereine wieder ihr traditionelles „Turmblasen“ aufgenommen.
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In unserer Museums-Schleifmühle Reichel waren zum Internationalen Museumstag im Mai nicht nur die Schleifsteine, sondern auch ihre Betreiber „am Laufen“!
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Natürlich kamen am Pfingstmontag zum “Mühlentag“ wieder jede Menge Interessenten in unsere „Schleif“. Und auch diesmal wieder stilgerecht und gekonnt musikalisch begleitet von den Autoharp-Gruftis“ auf ihren alten Musikinstrumenten. 
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Zum Laufer Altstadtfest hatte der Laufer Künstlerkreis unsere Felsenkeller wieder zur „Kunstmeile“ umfunktioniert. Es waren gern gesehene Gäste!!
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Eine ausgediente Telefonzelle hatten wir zu einem Offenen Bücherschrank umfunktioniert und in dem kleinen Park vor der Bertleinschule aufgestellt - naja, auch bestückt ein recht profanes Gebilde! Das ließ dem Laufer Künstlerkreis keine Ruhe und man verwandelte das hässliche Entlein in ein farbenfrohes, modernes Kunstwerk, das nun die ganze Ecke ziert!

Den Akteuren ein sehr herzliches Danke!
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Als Vorspann zu unserem September-Stammtisch und sozusagen als „Kostprobe“ zu den geplanten Vorträgen über die Laufer Originale, welche auf dem Postbrunnen verewigt sind, hielt Monika Pöhlmann vor aufmerksamen und gutgelaunten Zuhörern einen bestens gelungenen Mundart-Vortrag. Man fühlte sich in die Zeit zurückversetzt, als diese originellen „Fünf“ noch nicht zu höheren Gefilden aufgebrochen waren.
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Was sich in unserem neuen Domizil, dem Försterhaus so alles getan hat:

Im Haus ist soweit alles geputzt und getüncht, so konnte der Garten in Angriff genommen werden. Ein hartes Stück Arbeit war zu bewältigen, doch nun ist ein Teil des  Rasens an der Frontseite bereits begehbar und sogar ein „Wurzgärtlein“, beinah‘ wie ehedem, wächst vor sich hin.

Den „Wildwuchs“ hinter dem Haus wollen wir in etwa so belassen, denn dort haben Zaunkönig und Mönchsgrasmücke ihr Revier. Und Brennnesseln bedeuten Futter für den Schmetterlings-Nachwuchs.
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REST-TERMINE 2018
Die noch anstehenden Termine für dieses Jahr, auch die der Stammtische, finden Sie hier.
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Aufruf von Frau Dr. Ina Schönwald:

Das Stadtarchiv sucht für seine Sondersammlung alte Kochbücher. Wer von Ihnen besitzt solche Kostbarkeiten und würde sie dem Archiv zur Verfügung stellen?
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In eigener Sache:

Von einigen Selbstzahlern steht der Mitgliedsbeitrag noch aus. Stichtag war bisher 1. Juni und wird künftig der 1. August sein. Nun sitzt unser Kassier zwischen zwei Stühlen: zum einen sind diese Gelder die Vereinsgrundlage - zum andern mag man halt wirklich nicht gern mahnen! Was meinen die säumigen Zahler dazu?

Eine Bitte noch: Würden Sie auf Ihrem Überweisungsvordruck deutlich „Altstadtfreunde Lauf - Mitgliedsbeitrag 2018“ vermerken?

Viele von Ihnen haben inzwischen Internet-Anschluss. Es wäre für beide Seiten gut, wenn Sie uns Ihre E-Mail-Adresse zukommen lassen würden.
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Sommer-Ausflug zum Brombachsee und der Burg Abenberg mit Klöppelmuseum und dem „Haus fränkische Geschichte“

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Bei „Altstadtfreunde-Wetter“ - nämlich Sonnenschein - gings dem Brombachsee entgegen. An der Lände wuselte es nur so, wollten doch nicht nur wir von diesem imposanten Trimaran über die Wellen geschippert werden! Doch im Nu waren alle „geschluckt“ und bald darauf konnte bedenkenlos das Mittagsmenü eingenommen werden, denn seekrank wird hier so leicht keiner!

Wieder „an Land“ peilten wir Abenberg mit seiner Burg an.

Zu Fuß den Burgberg erklommen, standen zwei Führerinnen parat, um uns anschaulich und kompetent die Vergangenheit der Burg nahezubringen. Anschließend gings „führerlos“ weiter.

Im Klöppelmuseum kam man aus dem Staunen nicht heraus; es werden unvorstellbare Schätze der Klöppelkunst präsentiert. Neben einer Vielzahl von außergewöhnlichen Exponaten, prächtigen Metallspitzen in Gold und Silber, Klöppelarbeiten vom feinsten Taschentuch bis hin zu handgeklöppelten Kleidungsstücken in den unterschiedlichsten Materialien sind zu bestaunen.

Anhand von alten Fotos und Berichten kommen auch die Abenberger Klöpplerinnen zu Wort und können von ihren mühevollen Arbeitsbedingungen berichten.

Eine „Zeitreise durch Franken“, als die Burgen noch Herrschaftszentren waren, zeigt das „Haus fränkische Geschichte“. Mittels Schautafeln und Videos lässt sich das damalige - gar nicht so romantische - Leben auf einer Burg sehr gut nachvollziehen.

Jedenfalls wars ein gelungener Tag, der auf der Terrasse es Burghotels hätte enden können, wären wir nicht - gschsch-gschsch!! - verscheucht worden. Man war mit dem Ausrichten von drei Hochzeitsfeiern beschäftigt.

Und dann am Marktplatz hielten die Abenberger samt ihrer Gastronomie Nachmittagsruhe.

So „enterten“ wir kurzerhand einen Biergarten, wo man die Kaffemaschine anwarf und den Zapfhahn aufdrehte, so dass wir nicht durstig nach Hause fahren mussten!
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Ein paar Episoden, die den Dienst an unseren „Vorzeigeobjekten“ so rund und schönmachen:

Da klettert eine Taufgesellschaft samt Täufling, Oma, Opa und Tanten auf den Kirchturm und kommt ganz verklärt wieder runter: Euer Lauf ist traumhaft schön!

Zur Schleifmühle kommt ein Zehnjähriger mit Großvater im Schlepptau: „er hat mir keine Ruhe gelassen - ich musste mit“!

Eine junge Familie taucht in der Schleif auf. Papa lassen sie in der Mühle, Mama mit dem Sprössling auf dem Arm kommt wieder raus. Reden kann Sohnemann noch nicht, doch Mama weiß was er meint: auf den dicken Balken direkt vor dem großen Wasserrad soll sie ihn setzen! Mama legt sichernd die Arme um ihn, die schiebt er sanft beiseite und so sitzt er nun - von Kopf bis zum großen Zeh in Bewegung und gluckst ganz laut - Mama so passt’s!!

Mit herzlichen Grüßen und bleiben Sie dem Verein wohlgesonnen!

Ihre Betty Riffelmacher

Schriftführerin

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