Altstadtfreunde Lauf an der Pegnitz

Das Alte erhalten - das Neue integrieren

Lauf, im Januar 2019

Rundbrief Nr. 83


Liebe Vereinsmitglieder,

ein Jahresanfang ohne mit Ihnen plaudern - und Neues und Gewesenes aus dem Vereinsgeschehen berichten zu dürfen - mir würde glatt was fehlen!

Zu allererst jedoch seien die Grüße der Vorstandschaft überbracht. Wir wünschen Ihnen, unseren verehrten Mitgliedern, ein gutes neues Jahr; möge es so gelingen, wie Sie es planen und sich vorstellen. Allem voran aber wünschen wir Ihnen stabile Gesundheit.

Und hier gleich das Wichtigste zum Füttern Ihres Terminkalenders:

  • Samstag 06. April 2019, geführte Besichtigung der ehemaligen Klosteranlage und der Johanneskirche in Engelthal, evtl. mit anschließendem Besuch einer dortigen Gaststätte.
    Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte dieser Seite.
  • Dienstag 09. April 2019, Jahreshauptversammlung
    Beginn 19.00 Uhr im Hotel Post, Friedensplatz, Lauf
    Die offizielle Einladung gibt es hier.
  • Samstag 08. Juni 2019 Sommerausflug nach Bayreuth mit Besichtigung des Markgräflichen Opernhauses und Eremitage.
    Auch diese Einladung mit Einzelheiten finden Sie auf dieser Website.
  • Samstag 14. September 2019 Führung durch den Rochus- und Militärfriedhof in Nürnberg. Den Johannisfriedhof in Nürnberg kennt ja fast jeder, doch der Rochusfriedhof hat auch sehenswerte alte Epitaphien auf den liegenden Grabsteinen. Und daneben ist ein Infanteristenfriedhof, der nur mit kompetenter Führung betreten werden darf.
    Um Anmeldung bis 07.09.19 wird gebeten unter Tel. 09123/2613 Betty Riffelmacher oder info@altstadtfreunde-lauf.de. Extra Einladung folgt!

Als Neuerung haben wir unser gesamtes Jahresprogramm in Kompaktform erstellt. Auf einen Blick sehen Sie nun die Termine unserer Standard-Führungen: Felsenkeller / Schleifmühle Reichel / Försterhaus, ferner Turmführungen und Turmblasen (mit Hilfe der Laufer Musikvereine) nebst den Stammtisch-Terminen.

Das Faltblatt liegt an den üblichen Stellen in der Stadt aus (z. B. im I-Punkt) und kann auch über unsere Internetseite abgerufen werden.

Neue Projekte

Beleuchtung in den Felsenkellern. Es galt natürlich, Erfahrungen zu sammeln. Inzwischen weiß man, dass auch „feuchtigkeitsresistente“ Strahler den Extrembedingungen in den Kellern nicht unbegrenzt standhalten. Ständig musste ausgetauscht und nachgebessert werden, um auf keinen Fall Besucher zu gefährden.

So werden wir nun nach und nach die gesamte Beleuchtungsanlage erneuern und mit absoluten Qualitätsprodukten bestücken.

Rund ums Försterhaus und in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz werden wir verschiedene, gegen tierische Fressfeinde abgesicherte Vogel-Nistkästen aufhängen.

Rückschau

Der September-Rundbrief war schon raus, so kann ich‘s erst jetzt erzählen:

Zur vergangenen Hämmernkirchweih hatten wir ja unsere SchleifmühleReichel samt dem Försterhaus geöffnet, um dort einen Flohmarkt abzuhalten. Nun kam gerade an diesem Tag der lang ersehnte Regen, so dass zumindest die Kirchweih abgesagt wurde. Und jetzt kommt’s:

Bei uns war man ja unter Dach und so hat uns der Regen die Besucher buchstäblich „ins Haus“ gespült! Vor allem dem Flohmarkt kam‘s zugute - die liebevoll zusammengetragenen Raritäten wurden uns nur so aus den Händen gerissen.
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Und überhaupt das Försterhaus - Begeisterung und Aufgabe zugleich! Inzwischen ist es uns jedenfalls gelungen, die Öffentlichkeit - in vernünftigen Dosen - an unserer Freude teilhaben zu lassen. So waren Kinder zum Basteln da und der Laufer Künstlerkreis präsentierte einige seiner Werke. Selbstverständlich besteht jederzeit die Möglichkeit, die Stadtmauer samt Wehrgang aus der Nähe zu betrachten. Wer möchte, mit kompetenter Führung!

Erst nachdem der frisch angesäte Rasen es aushielt wurde der Garten vereinsintern genutzt. Zum Spanferkel-Grillen im August stellte man Biertische und Sonnenschirme auf, die zum Adventstreffen gegen Feuerschale und Christbaum ausgetauscht wurden. Anstelle des Ferkels gab’s Bratwürste und als „Nachtisch“ Plätzchen und Glühwein.

Von ihrer eigenen Begeisterung warmgehalten wurden kürzlich drei junge Filmemacherinnen von der TH Nürnberg, die das historische Ambiente zum Drehen eines Kurzfilms benutzten.

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Offene Bücherschränke an der Wasserbrücke und der Bertleinschule.

Vor allem an der Wasserbrücke gibt man sich oft die Schranktür in die Hand! Doch beliebt sind beide, was natürlich auch unsere Ehrenamtlichen in Sachen der Wartung fordert. Geduldig wird aussortiert, was an sich ins Altpapier entsorgt werden sollte.

 

 

 

 

 

 

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Nach alter Sitt‘ und Brauch. Schon fast vergessen, haben wir es neu aufgelegt: das von den Altstadtfreunden im Jahre 1983 erstmals als „Adventsheft“ herausgegebene kleine Buch! Von Monika Pöhlmann und Gisela Hardt-Nitschke behutsam überarbeitet und mit Bildern versehen, sorgt es für vorweihnachtliche Stimmung bei Lesern jeden Alters!



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Diesen Januar hatten wir wieder die Gewinner des PZ-Rätsels in unseren Felsenkellern zu Gast. Brotzeit und Getränke spendierten, wie allemal, Metzgerei Weber bzw. Brauerei Dreykorn.

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Und unsere Stammtische! Man kennt sich inzwischen, sitzt gemütlich beisammen, erfährt Neuigkeiten und sammelt Informationen (bräucht‘ an Handwerker - weißt einen, der net nur verspricht zu kommen?).

Hier noch zwei Aufrufe in eigener Sache:

  • Burgführer. Jeweils sonntags um 15.00 Uhr stellen die Altstadtfreunde die diensttuenden Führer in der Laufer Burg. Wer von Ihnen hätte Lust - oder kennt jemanden - der sich hier einbringen möchte? Für weitere Informationen und für die Einarbeitung wäre bestens gesorgt.
  • Wie schon erwähnt, werden nächstens ausgedehnte Elektroarbeiten in den Felsenkellern fällig. Unsere ehrenamtlichen Fachkräfte hätten dringend Verstärkung nötig! Angenehmes kollegiales Arbeitsklima garantiert - ansonsten kühle 8° bis 10° plus!

Ferner sei bereits jetzt gesagt, dass wir Ihre jeweiligen Mitgliedsbeiträge Mitte August d.J. per Bank einziehen werden.

Unser Weihnachtsausflug nach Würzburg und Sommerhausen

Wenn’s rängt (regnet) geh‘ ma ins Wirtshaus - hoffentlich rängt’s! Ja, Wasser kam zwar von oben, doch wie „Abgeordneter Josef Filser“ in seinen Briefen bei Ludwig Thoma hat’s wohl keiner gesehen, gibt’s in Würzburg doch viel interessante „Dächer über Köpfe“. Und wer es darauf anlegte, konnte den Weihnachtsmarkt, das eigentliche Ziel, sogar ganz ohne Paraplü erkunden. Doch das durfte jeder für sich selber entscheiden.

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War der Würzburger Weihnachtsmarkt durchaus sehenswert, erwartete uns in Sommerhausen ein ganz besonderes Erlebnis. Im Zentrum die Fußgängerzone mit Kopfsteinpflaster und liebevoll restaurierten alten Häusern, umgeben von einer fast kompletten Stadtmauer. Weihnachtsbuden in Reih und Glied sucht man hier allerdings vergebens. Mehr als sechzig handverlesene Aussteller bieten in romantisch beleuchteten Innenhöfen, Weinkellern und Scheunen ihre Waren an. So konnte man Glasbläsern, Kunstmalern und Drechslern über die Schulter schauen und an Ess- und Trinkbarem war für jeden etwas dabei.

Doch Wind und Regen legten zu und so freute man sich auf Reinhard Fischer, unseren bewährten Fahrer, der seinen Bus gemütlich „eing’schürt“ hatte. Ehefrau Heike verbreitete heimelige Stimmung mit ihren vorgetragenen Weihnachtsgeschichten, ansonsten war nur noch zufriedenes Grummeln zu hören.

Über das „Himmelsnass“ hat sich im Übrigen keiner beklagt - hätt‘ auch net wirklich was gebracht!!


Die „Altung“ - an der Pegnitz - östlich der Laufer Burg: ein Vogelparadies

Unsere fliegenden Freunde haben es mir angetan und so freue ich mich jedes Jahr auf den Frühling, wenn die Familienväter singenderweise ihr Revier verteidigen.

Mein „Konzertsaal“ ist die Altung und hier wiederum der vom Autolärm etwas abgeschirmte Steg auf der Rückseite der Burg, mit Blick auf den Garten unseres Domizils.

So lehnte ich mal wieder am Geländer - Vogelkonzert in seiner schönsten Form. Einer hat sich besonders hervorgetan: Rotkehlchen? Grasmücke? Lange hörte ich ihm zu, konnte ihn zwar orten, aber nicht sehen. Da, auf einmal flutschte ein kleines braunes Etwas aus der Eibe, landete neben mir auf dem Geländer und guckte frech: gel - da schaust?! Es war ein Zaunkönig!!

So sehen wir ihn regelmäßig durchs Laub wuseln. Offensichtlich ist das Försterhaus nicht nur unsere Bleibe, sondern der Garten sein angestammtes Revier.

Mit herzlichen Grüßen und - bleiben Sie dem Verein wohlgesonnen!

Ihre

Betty Riffelmacher
Schriftführerin

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