Elias Hößler – Orgelbauer und Laufer Bürger
Der Historische Verein Lauf e. V. – Freunde des Stadtarchivs lädt ein zum regionalgeschichtlichen Vortrag mit Christopher Nienemann, Hersbruck, am Donnerstag, den 29. Oktober 2026, im „Alten Rathaus“ in Lauf an der Pegnitz. – Einführung in das Thema um 18:00 mit Besichtigung der Salvatorkirche.
Elias Hößler baute angeblich auch für die Salvatorkirche in Lauf eine Orgel. Teile eines Orgelprospekts sind heute noch vorhanden. Wir werden sehen, ob sich die „Handschrift“ von Elias Hößler noch erkennen lässt.
Im Anschluss an die Einführung gibt es die Möglichkeit im Restaurant „Altes Rathaus“ (1. Stock) zu Abend zu essen.
Ab 19:30 Uhr referiert dort Christopher Nienemann über das Leben und Wirken von Elias Hößler (1663–1746), der als einer der bedeutendsten Orgelbauer seiner Zeit im Raum östlich von Nürnberg und der nahen Oberpfalz gilt. Der Vortrag zeichnet Hößlers Lebensweg nach, der im sächsischen Crimmitschau begann. Über eine Zwischenstation in Hersbruck kam Hößler nach Lauf, wo er im Oktober 1704 das Bürgerrecht erhielt. Der Referent analysiert die verschiedenen Phasen seines Lebens und Schaffens und gibt einen kompakten Überblick über sein Werk sowie seinen regionalen Wirkungskreis. Gegenstand des Vortrags wird zudem sein, wo genau Hößler in Lauf wohnte und arbeitete, eingebettet in den sozialen und wirtschaftlichen Kontext der Zeit sowie die spätere Zusammenarbeit mit seinem Schwiegersohn Heinrich Blume. Zahlreiche Bilddokumente und Grafiken veranschaulichen die Ausführungen. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion.
Der Eintritt ist frei. Spenden nimmt der Verein gerne entgegen.
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